Die sog. Fünftelregelung sorgt in einkommensteurrechtlicher Hinsicht dafür, dass die Abfindungszahlung aufgrund der bestehenden Progression des Einkommenssteuertarifs nicht dazu führt, dass der Arbeitnehmer seine Gesamtjahreseinkünfte im Jahre der Abfindungszahlung mit einem als unangemessen empfundenen einmalig hohen Steuersatz versteuern muss, weil die Progression ansonsten dafür sorgen würde, dass etwa der Tarif von ursprünglich 25 % im Jahre der Abfindungszahlung auf den Spitzensteuersatz angehoben würde.

Ohne die Fünftelregelung könnte der Entschädigungscharakter der Abfindung entfallen, weil am Ende im Jahre der Abfindungszahlung mehr Steuern zu zahlen sind, als Abfindung gezahlt wurde.

 

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