Früher übliche Steuerfreibeträge bei der Zahlung einer Abfindung sind entfallen. Die Abfindungszahlung ist aber (noch) sozialversicherungsfrei. Das bedeutet: Der Arbeitnehmer muss die Abfindung einmalig mit seinem individuellen Einkommensteuersatz versteuern; es erfolgen aber keine sonst wie bei Arbeitslohn übliche Abzüge für keine Kranken - /Pflege-, Arbeitslosen- oder Rentenversicherung.

Bei höheren Abfindungsbeträgen ist die sog. Fünftelregelung zu beachten, die im Detail sehr kompliziert ist, im Ergebnis aber dafür sorgt, dass die Einmalzahlung regelmäßig nicht mit einem einmalig hohen Spitzensteuersatz versteuert werden muss, sondern die Abfindungszahlung fiktiv für steuerliche Zwecke auf einen längeren Zeitraum verteilt wird.

 

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